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Einkommensschere Mann/Frau, Gleichberechtigung

schizo 18.09.2014 - 00:39 36720 521 Thread rating
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Hansmaulwurf

u wot m8?
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Ja genau wo ist denn bitte das Problem wenn Frauen in ärmeren Gebieten wohnen, weniger Kriminalität tolerieren und weniger notgeile Besoffene mit überhöhter Geschwindigkeit spazieren führen, Wollens was haxkeln, das ist natürlich die Lösung..

othan

Layer 8 Problem
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Das war vor ein paar Monaten schon mal.
Iirc unterscheidet Uber nicht mal zwischen den Geschlechtern.
Uber verrechnet, wie im Artikel beschrieben, nach Leistung.

Probmaker

T U R B O
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nichts anderes hab ich behauptet.

aber wir könnten vielleicht alkohol grundsätzlich verbieten damit in der fettn niemand mehr der uber fahrerin auf die hupen greift und die frauen deswegen endlich gleich viel verdienen weil sie sich deswegen trauen in der nacht im gefährlichen wien zu fahren.

//edit: apropo hupen - ich finds wahnsinnig unfair, dass frauen in bars und clubs mehr trinkgeld bekommen als männer. sollte eigentlich abgeschafft werden und ein AT weit standardisiertes trinkgeld geben, unabhängig von geschlecht und hautfarbe das jeder gast zwingend geben muss.

[/irony]
Bearbeitet von Probmaker am 19.02.2019, 17:16

Hansmaulwurf

u wot m8?
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Ich verabschied mich wieder, der Thread ist zum kotzen.

Probmaker

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wenn eine firma [uber] jedem fahrer für eine leistung [gefahrenen KM] gleich viel bezahlt: wie soll eine lohngleichheit hergestellt werden wenn ein fahrertyp einfach länger braucht um die gleiche leistung [abgeschlossene fahrt] zu erbringen? und warum soll die firma diesen ausgleich schaffen, wenn [pro leistung] sowieso gleich viel bezahlt wird?

wenn jemand in seinem job zu wenig verdient weil er nach leistung bezahlt wird, warum wechselt er dann nicht in einem job in dem er mehr leisten kann?

wie kommt die gesellschaft dazu den ausgleich zu schaffen?

nachdem uber fahrer selbstständig sind: wo ist die grenze? darf dann jedes unternehmen grundsätzlich auf gleichberechtigung gegenüber den mitbewerbern pochen? bei wem kann sie den anspruch geltend machen? beim auftraggeber? das ist dann in der konstellation der konsument. wenn man das konstrukt weiter spinnt,...
Bearbeitet von Probmaker am 19.02.2019, 17:32

semteX

salty as fck
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LEISTUNG MUSS SICH WIEDER LOHNEN!!!

spunz

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Zitat aus einem Post von hctuB
Karenz sollte aber generell bei vollem Lohnausgleich passieren egal ob Mann oder Frau, dann hätten wir die Probleme nicht.


Der Nachwuchs ist für den Staat ja eine zukunftsorientierte Investition

Die Lohnunterschiede durch "billigere" Jobs kann man mMn nicht wirklich ändern. Die Probleme mit Karenzkräften kann man hingegen sehr einfach lösen. Kinder sind die wichtigste Beitrag/Leistung zur Absicherung unserer Gesellschaft. Wer keine Kinder hat => höhere Sozialabgaben über eine Mindestlaufzeit von +50 Jahren und natürlich erheblich reduzierte Ansprüche. Wer 2 Kinder hat => geringere Sozialabgaben und vollen Pensionsanspruch.

Unternehmen die im Schnitt weniger als 2 Kindern pro Angestellten haben sollten dies auch in der Besteuerung spüren. Diese liefern keinen Mehrwert für die Gesellschaft und sind damit keine "Leistungsträger". Leistung muss sich wieder lohnen...

Probmaker

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Zitat aus einem Post von semteX
LEISTUNG MUSS SICH WIEDER LOHNEN!!!
nichts anderes hab ich von dir erwartet.

Zitat aus einem Post von spunz
Die Lohnunterschiede durch "billigere" Jobs kann man mMn nicht wirklich ändern. Die Probleme mit Karenzkräften kann man hingegen sehr einfach lösen. Kinder sind die wichtigste Beitrag/Leistung zur Absicherung unserer Gesellschaft. Wer keine Kinder hat => höhere Sozialabgaben über eine Mindestlaufzeit von +50 Jahren und natürlich erheblich reduzierte Ansprüche. Wer 2 Kinder hat => geringere Sozialabgaben und vollen Pensionsanspruch.

Unternehmen die im Schnitt weniger als 2 Kindern pro Angestellten haben sollten dies auch in der Besteuerung spüren. Diese liefern keinen Mehrwert für die Gesellschaft und sind damit keine "Leistungsträger". Leistung muss sich wieder lohnen...
das finde ich einen sehr guten ansatz. in kombination mit der EST-Zusammenlegung bei eheleuten bzw. partnern (wie in D üblich) wäre das echt verfolgenswert. das kann bei bürgerlichen familien echt viel druck rausnehmen und gleichzeitig lebensqualität massiv steigern.

Hansmaulwurf

u wot m8?
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Zitat aus einem Post von Probmaker
wenn eine firma [uber] jedem fahrer für eine leistung [gefahrenen KM] gleich viel bezahlt: wie soll eine lohngleichheit hergestellt werden wenn ein fahrertyp einfach länger braucht um die gleiche leistung [abgeschlossene fahrt] zu erbringen? und warum soll die firma diesen ausgleich schaffen, wenn [pro leistung] sowieso gleich viel bezahlt wird?
Gäste bewerten "."
Die Frauen fahren deswegen (mit) Uber, weil sie den Fahrer bewerten können und sich der Taxler nicht am Heimweg einen von der Palme wedelt. Wennst den Spies umdrehst, profitiert der Fahrer deutlich davon, wurst ob mit Spatzi oder ohne, und damit sind 70% der Differenz wieder erledigt. Ich weiß von Uber was verlangen ist utopisch, da sollt ma mal bei den Steuern anfangen, aber da kann man die Arbeitnehmer-Rechte gleich mitnehmen weil als Fahrer bist sowieso am A. Und abseits davon sollt a Taxler-Unternehmen rasen nicht fördern, wurst ob Uber oder traditionell.

semteX

salty as fck
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Zitat aus einem Post von Probmaker
das finde ich einen sehr guten ansatz. in kombination mit der EST-Zusammenlegung bei eheleuten bzw. partnern (wie in D üblich) wäre das echt verfolgenswert. das kann bei bürgerlichen familien echt viel druck rausnehmen und gleichzeitig lebensqualität massiv steigern.

ja wieso soll ich das tape wechseln wenn bei dir auch die platte hängt und ma immer das gleiche hört?

Ihr müssts mir jetzt aber bitte erklären wie ma damit die "ich zahl ner frau weniger weil die wird ja schwanger und fällt dann aus" brücke vom thread schlagen?

Hornet331

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Zitat aus einem Post von Probmaker
unglaubliche erkenntniss: jemand der weniger leistet arbeitet verdient weniger.

wahnsinn, sooo unfair! wo ist die gerechtigkeitspolizei wenn man sie mal braucht?

https://derstandard.at/200009821354...nliche-Kollegen

//EDIT:

lösungsansatz 1) der kunde zahlt einfach mehr wenn er mit einer frau fährt
lösungsansatz 2) männliche fahrer bekommen weniger pro fahrt bzw. km
lösungsansatz 3) die weibliche fahrerin soll etwas machen wo sie einen vorteil hat im vergleich zu ihren kollegen.

das ist genau das was ich meine. soll doch bitte jeder das machen was er gut kann bzw. wo er hinpasst. ich reg mich ja auch nicht auf, dass ich nicht so schnell den marathon laufe wie xyz...



Und wie immer -> mehr risiko -> mehr geld.

dosen

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Zitat aus einem Post von semteX
LEISTUNG MUSS SICH WIEDER LOHNEN!!!

Check den Ton jetzt gerade nicht. Die Argumentation ist schlüssig, die Zahlen sind Fakten und die Arbeitsbedingungen sind die gleichen.
Warum kann man dann nicht normal darüber diskutieren, einen RANT IN GROSSBUCHSTABEN raushauen macht da keinen Sinn.

Jetzt hat man die 7%, woher kommen die? Alleine von der Risikofreudigkeit der Männer? Bleiben wirklich 7% über wenn man die Strafen einrechnet die Männer durch das schnellere fahren bekommen? Kosten für anfälligen Reinigungen wenn man die Angesoffenen in der Nacht kutschiert? Höherer Benzinverbrauch durch zügigeres fahren?
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